Heizöl kostet rund 82 % mehr als vor einem Jahr
Der bundesweite Durchschnittspreis lag am 3. Oktober bei etwa 170,50 € je 100 Liter. Ein Jahr zuvor war es nur gut die Hälfte.
Was heißt das für Ihr Heizöl? Das Preisniveau ist historisch hoch. Planen Sie Menge und Zahlung früh, statt im Notfall zu bestellen.
Quelle: TECSON Heizölpreise
Tankrabatt ab 1. Oktober – aber nicht für Heizöl
Vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026 ist die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14,04 Cent je Liter gesenkt (mit Mehrwertsteuer rund 17 Cent). Heizöl ist davon nicht erfasst.
Was heißt das für Ihr Heizöl? Heizöl wird ohnehin nur mit rund 6,1 Cent Energiesteuer je Liter belastet. Eine Entlastung wie an der Tankstelle gibt es beim Heizöl nicht.
Quelle: Zoll – Fachmeldung vom 29.09.2026 · Stuttgarter Zeitung, 21.09.2026
Straße von Hormus: Gespräche über Öffnung vorerst gescheitert
Die USA lehnten einen iranischen Vorschlag zur Öffnung der Meerenge ab, zusätzlich gab es Angriffe auf saudische Ölanlagen. Brent stieg auf rund 106 US-Dollar je Barrel.
Was heißt das für Ihr Heizöl? Solange die Meerenge nicht verlässlich offen ist, bleibt ein Risikoaufschlag im Preis. Gute Nachrichten aus den Verhandlungen können die Preise kurzfristig senken.
Quelle: FastEnergy Marktbericht, 28.09.2026 · finanzmarktwelt.de
Hormus nominell offen – Normalisierung erst 2027 erwartet
Nach der Öffnung im Juni fiel Brent zeitweise unter 80 US-Dollar. Hunderte Schiffe warteten jedoch im Persischen Golf, die Förderung lief nur langsam wieder an.
Was heißt das für Ihr Heizöl? Eine echte Öffnung senkt die Preise meist schnell, aber nicht sofort auf Vorkrisenniveau. Lieferungen sollen erst Anfang 2027 wieder normal laufen.
Quelle: Yahoo Finanzen / BeInCrypto, 19.06.2026
ÖlRadar fasst öffentlich zugängliche Berichte zusammen und verlinkt die Originalquelle. Prognosen sind unsicher – niemand kann den Heizölpreis verlässlich vorhersagen.